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Airline Review British Airways Business Class Flight

     
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Overall Rating


5.43
 
Ground  6.95
Check-In 8.00
Lounge 8.00
Boarding 3.00
Baggage 8.00
Punctuality 5.00
 
Air  4.33
Seat comfort 2.00
Entertainment 7.00
Cleanliness 9.00
Service 4.00
Dishes 4.00
Beverages 9.00
Restrooms 5.00
Extras 6.00
 
Other  5.00
Price / Performance 5.00
Safeness 5.00



London nach Hong Kong - ein Flugerlebnis der anderen Art  -  Business Class

British Airways Business Class Airline Review from maustravel has been viewed 5235 times

Airline from to Date Class Flight No. Aircraft Type Seat Number
British Airways London Hong Kong 08.2015 Business Class BA 027 B 777-300 11 E


Airline Review On the Ground

Score
Check-In 8 Unser gebuchter A 380-Flug BA 025 war wegen der Verspätung des Fluges ex FRA natürlich nicht mehr zu erreichen. Nachdem wir in Frankfurt ja keine neuen Bordkarten bekommen konnten, folgten wir in Heathrow erst einmal den Schildern zu den entsprechenden Schaltern. Zum Glück gab es zwei gesonderte Counter für C-Kunden und so vermieden wir eine sonst wohl unausweichliche längere Wartezeit. Wir schilderten dem netten Herrn unser Anliegen, und nach einem kurzen Blick in den Computer erhellte sich seine Miene: BA FRA hatte uns nicht nur umgebucht, sondern auch bereits zwei (zusammenhängende) Sitzplätze für uns reserviert, und er brauchte nur noch die Bordkarten für uns auszudrucken. Er überprüfte dann noch den Status unseres Koffers, anschließend konnten wir über den Fast Track die Sicherheitskontrollen hurtig passieren. 
Lounge 8 Bis zum Abflug unseres neuen Fliegers waren es nun noch fast drei Stunden, entsprechend stand noch kein Abfluggate fest. So suchten wir erst einmal die BA Lounge South im Terminal 5 A auf. Der Business-Teil im oberen Stockwerk war groß und gut besucht. Das Angebot an Getränken aller Art war reichlich, vor allem beeindruckte die reichliche Auswahl an Wein und Spirituosen. Im Gegensatz dazu war die Auswahl an Speisen eher karg: außer zwei Suppen, ein paar Nudeln mit verschiedenen Soßen und ein wenig Käse habe ich nichts entdecken können. Etwa eine Stunde vor Abflug erschien dann auf den Bildschirmen auch das unserem Flug zugewiesene Gate mit dem Hinweis, dass sich dies im Satelliten C befinden würde. Eine Nachfrage an der Information ergab, dass man dorthin per Bahn etwa 20 Minuten brauchen würde – und so machten wir uns kurz danach auf den Weg.
Boarding 3 Am Gate angekommen sahen wir, dass schon eingestiegen wurde (30 Minuten vor Abflug wohl auch nicht ungewöhnlich) und betraten behende die für C- und ähnlich wertvolle Kunden vorgesehene Zutrittsspur. Am Eingang wurde uns dann jedoch nicht besonders freundlich bedeutet, dass derzeit nur Kinder und Behinderte einsteigen dürften und wir gefälligst noch zu warten hätten. Dies taten wir dann auch brav, hatten dadurch aber das Glück, ganz vorne zu stehen, was sich, als es dann endlich los ging, als großer Vorteil erwies: es wurden dann nämlich sowohl die 4 Y- als auch die eine C-Linie gleichzeitig abgefertigt und in das wartende Flugzeug entlassen – eine grandios umgesetzte Priorität! Zum Flugzeug gab es dann einen Eingang für die First und den zweiten für den Rest der Gemeinheit. Letzterer war die zweite Tür des Fliegers, wodurch zwangsläufig alle Passagiere die sehr engen Gänge der Business durchwandern mussten, um zu ihren Plätzen zu gelangen. Irgendwann gab es dann zur Begrüßung auch noch ein Glas Saft oder Champagner.
Baggage 8 Unser Koffer schaffte es tatsächlich, mit uns zu reisen. In HKG dauerte es allerdings eine ganze Weile, bis das Band anlief und er dann auch brav im vorderen Viertel erschien.
Punctuality 5 Ein pünktlicher Abflug konnte bei dem späten Beginn des umständlichen Einsteigevorgangs natürlich nicht erfolgen, gleichwohl war die Landung on time. 10 Punkte kann ich hier aber nicht vergeben, da wir eigentlich 3,5 Stunden früher in Hongkong sein wollten.

Airline Review In the Air

Score
Seat Comfort 2 Sorry, aber das war wohl das mieseste C-Produkt, was ich in letzter Zeit erleben durfte. Sicher ist man von einer Qatar, die in Business eine großzügige 1-2-1 Ausstuhlung anbietet, verwöhnt – aber eine 777 wird nicht breiter, wenn man in einer Club World von British Airways 8 Sitze nebeneinander quetscht. Wir hatten die Plätze 11 E und F zugeteilt bekommen. Dies waren zwei rückwärts fliegende Sitze in der Mitte der Maschine, Der Zugang erfolgte durch einen schmalen Spalt über den Fußraum der Plätze 12 D bzw. G. Sollte dieser Fluggast seine “Fußablage“ heruntergeklappt haben, musste man über diese hinübersteigen – also nichts mit dem üblichen „Verschachtelungsvorteil“, dass jeder Sitz freien Zugang zum Gang hat (bei den ebenfalls rückwärts fliegenden Fensterplätzen war dies übrigens genau so). Die Sitzhöhe war sehr tief, was das Aufstehen und Hinsetzen nicht gerade vereinfachte. Die Schulterbreite war minimal (klar bei 8 Plätzen nebeneinander – Komfort braucht halt Raum) und wurde noch durch eine Ausbeulung geschmälert, da hier der Bildschirm und Tisch des äußeren Sitznachbarn untergebracht waren. Die Armlehnen waren schmal und hart, was sich vor allem in der Liegeposition recht unangenehm auswirkte. Zum Ablegen der Füße war eine Klappe an der Stirnseite der Menschenaufbewahrungsbox vorgesehen (ich hatte dies zunächst für eine Art Jumpseat gehalten), und in ausgeklapptem Zustand musste man wie ein Storch im Salat auch noch über diese steigen, um zum Gang zu gelangen. Die einzige Ablagemöglichkeit war ein kleines Schubfach am Fußboden, ansonsten gab es außer dem herausklappbaren Tisch (hier einmal etwas Positives: dieser ließ sich sehr schön heranziehen) nichts, wo man etwas ablegen oder abstellen konnte. Meines Erachtens wurde hier doch dem Wunsch, möglichst viele Menschen auf möglichst wenig Raum gegebenenfalls auch liegend unterzubringen, viel zu viel Tribut gezollt – das Ergebnis hat für mich leider die Grenzen des Zumutbaren weit überschritten. Das ist beim besten Willen für mich keine Premiumklasse mehr. 
Entertainment 7 Die ausklappbaren Bildschirme waren nicht besonders groß und konstruktionsbedingt recht weit entfernt. Ich habe mich auf die Besichtigung der Flugstrecke beschränkt. Es gab wohl auch Zeitungen und Zeitschriften – keine Ahnung, wo man die hätte ablegen sollen. Außerdem spendete das seitlich angebrachte Leselämpchen nur wenig Licht, da es hinter dem Kopf angebracht war und man so selbst immer einen Schatten verursachte.
Cleanliness 9
Service 4 Sicher ist es schwierig, einen guten und persönlichen Service zu bieten zu bieten, wenn man kaum Blickkontakt zu den Insassen der inneren Gefängniszellen hat. Da es auch keinen Zutritt hierzu gab, erfolgte die Anlieferung der Speisen und Getränke grundsätzlich über die „Durchreiche“ und den am Gang sitzenden (fremden) Sitznachbarn. Wenn die die Privatsphäre schützende Trennwand ausgefahren war, wurde diese halt mit lautem Klack ein- und wieder ausgefahren – nicht besonders schön, wenn besagter Nachbar vielleicht schon schlafen wollte, aber kostruktionsbedingt kaum anders möglich. Entsprechend war es natürlich auch schwierig, eigene Wünsche zu äußern. Insgesamt kein leichter Job für die Crew, die das Lächeln allerdings auch nicht erfunden hatte.
Dishes 4 Nun hat britisches Essen ja von Grund her keinen extrem guten Ruf – und wenn man wenig erwartete wurde man auch nicht enttäuscht. Passenderweise wurde auch noch bei dämmriger Beleuchtung im Halbdunkel diniert. Zum Angebot beziehe ich mich auf die Speisekarte und zu meinen persönlichen Geschmackserfahrungen kann ich positiv anmerken, dass die Hauptspeise heiß und die Süßkartoffel gut gewürzt war (Knoblauch??). Ansonsten war die Vorspeise durchschnittlich, das britische Rind trocken und zäh und die Käseportion übersichtlich. Meine Frau lobte noch das Nachspeisentörtchen. Es gab auch ein Frühstück, auf das wir allerdings verzichtet haben.
Beverages 9 Weine und Champagner siehe Karte (wobei auf diesem Flug als Champagner Taittinger im Ausschank war) – das war ok. Besonders interessant war ein Drambuie 15-year-old Speyside Malt Liqueur.
Restrooms 5 Für die 56 C-Gäste standen 4 Toiletten zur Verfügung. Diese befanden sich alle hinter dem C-Abteil, waren ziemlich klein und die einzige „Sonderausstattung“ war eine Handcreme.
Extras 6 Das AK-Beutelchen enthielt Socken, Augenmaske, Ohrstöpsel, Zahnputzset, 3 Cremes und einen Kugelschreiber – war allerdings dank Plastikverklammerung ohne Schere kaum zu öffnen. Die Decken waren angenehm und groß und nach dem Start und vor der Landung gab es ein feuchtes Minitüchlein.


Airline Review Miscellaneous

  Score
Price / Performance 5 Der Flug FRA-LHR-HKG vv. war mit 1.408.- Euro zwar sicher preisgünstig, aber dennoch nicht unbedingt .im Sinne des Wortes preiswert. Dafür war der Komfort dann doch einfach zu mäßig. Interessant vielleicht noch, dass eine Sitzplatzreservierung in C für Nichtstatuskunden 90.- Euro pro Person und Strecke hätte kosten sollen! 
Safeness
5 Natürlich habe ich mich sicher gefühlt, und auch das „Rückwärtsfliegen“ hat mir nichts ausgemacht. Gleichwohl vermittelten die „Sitzkäfige“ mir ein derart beklemmendes Gefühl des Eingesperrtseins, dass ich hier nicht die gewohnte Höchstnote vergeben kann.


Flight Review Images

Lounge


eine der vielen Kaffeestationen

auch Getränkestationen gab es reichlich


die Whisk(e)yauswahl

diverse Gin Sorten


verschiedene gut gekühlte Weißweine

verschiedene Rotweine

auch für den Freund des Gins war gesorgt

Weinregal als Raumtrenner


Kinoraum

 

Cabin/Seat


Sitze 11 E und F nach dem Flug mit hochgefahrener Trennwand

die britischen Kronleuchter spendeten diskrete Beleuchtung

Blick von hinten über die C-Kabine (56 Passagiere!)

Blick von Sitz 11 E zur Durchreiche von 11 F

die hochgeklappten Fußablagen und hinter dem schmalen Ausgang lauerte dann die Fußklappe (und die Beine) des Passagiers von 12 D

Blick von Sitz 11 F

bei heruntergefahrener Trennscheibe hatte man den vorwärts fliegenden Sitznachbarn stets gut und nah im Blick

für einen kleinen Bären ist die Sitzbreite durchaus angemessen

Sitz 11 F

Sitplätze 11 E und F (schön, wenn man seinen Nachbarn kennt)

Dishes/Beverages


Speisekarte

Mangotörtchen mit Himbeeren

Käse mit Feigen relish und Tütencrackern

Hauptspeise Rinderfilet mit Süßkartoffel

und das gleiche noch einmal auf der anderen Seite ohne Schatten

Vorspeisen Salat und schottischer Räucherlachs mit Kapern

Begrüßungschampagner nach dem Start - keine Abstellmöglichkeit ohne ausgeklapptes Tischchen

Champagnerkarte

Weinkarte
 

Lavatory


 

Extras


diesen Flieger sahen wir leider nur im Modell
 


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